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Nachts – Wege in andere Welten
Hrsg. v. Gudrun Schwibbe und Regina Bendix
Mit einem Vorwort von Thomas Schwark
2004, 245 Seiten · 121 Abb. · Br. € 17,10
ISBN 978-3-926920-35-5

 
 


Nachts – Wege in andere Welten
Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung

Dieser Begleitband zu einer gleich­namigen Ausstellung im Hanno­verschen Histori­schen Museum geht dem Faszinosum „Nacht“ in kultur­geschicht­licher Perspek­tive nach und wirft die Frage auf, wie sich Menschen die Nacht zu verschie­denen Zeiten angeeignet haben.

Je länger man über die Nacht nachdenkt, desto frag­würdiger erscheint die alte sprich­wörtliche Weisheit „Nachts sind alle Katzen grau“. In seiner gries­grämigen Abschätzig­keit überdeckt das Sprichwort die Faszination, vor allem aber auch die Vielfalt der kultu­rellen Prägungen der Nacht.

Fünf Themenbereiche mit einer Mischung aus Essays und Kurztexten bieten unter­schied­liche, sich jedoch stets ergänzende Zugangs­wege in die anderen Welten der Nacht:

  • Die Erfahrung der dunklen, kosmischen Nacht und die Errungen­schaft des künstl­ichen Lichts.
  • Die Einbettung von Schlaf und Traum in eine Vielzahl kulturell geprägter Hand­lungen, Einstel­lungen und Objekte.
  • Die Faszination, die die Nacht hervor­rufen kann, ebenso wie die Angst vor nächt­lichen Gefahren.
  • Das Brauchverhalten und die kollek­tiven Erleb­nisse der beson­deren Nächte.
  • Die sich ergänzenden Bereiche von Nacht­arbeit und Nacht­vergnü­gen.

Nachts 02Sachbezüge also, die den Diskurs der modernen Kultur­anthropo­logie berühren. Genau hier setzt „Nachts – Wege in andere Welten“ an, begleitet zugleich eine gleich­namige Ausstel­lung im Histori­schen Museum von Han­nover und vertieft diese thema­tisch.

Die Ausstellung wurde anschließend in vielen weiteren Städten präsentiert.

„So war es denn ein Glücksfall, dass sich mit Frau Prof. Dr. Regina Bendix und Frau Priv.-Doz. Dr. Dr. Gu­drun Schwibbe gleich zwei Dozen­tinnen der Georg-Au­gust-Univer­sität Göttingen spontan für das Thema begeis­terten und sich bereit fanden, eines ihrer Projekt­seminare auf die Vorberei­tung einer entspre­chenden Ausstel­lung auszu­richten. Zwischen Studie­renden und Lehrenden einerseits und der Kuratorin des Histori­schen Museums, Dr. Ulrike Weiß, ande­rerseits ergaben sich spannende und konstruktive Diskus­sionen. Sie mündeten ein in ein überaus gelungenes Ausstel­lungs­projekt, das … die Vielfalt des Themas sinnfällig zum Ausdruck bringt.“
Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums am Hohen Ufer

 

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