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Maus links / Maus rechtsMaus li/reMausradMausradOKSchaltflächeGrauZusatzinfo
(Maus darüber halten)→LinkSprungmarke

Soweit nicht anders erwähnt, ist immer die linke Maustaste gemeint.
Ziehen und Verschieben bedeuten, ein markiertes Element mit gedrückter linker Maustaste an eine andere Position zu verschieben (Maustaste dort wieder loslassen).

 
Wir haben Ihr System neu eingerichtet

Lesen Sie diese Hinweise bitte zu Ihrer ersten Orientierung
Hier verwandte Abbildungen können sich geringfügig von denen auf Ihrem System unterscheiden. Um Ihnen bei Fragen und Problemen auch fernmündlich effektiv weiterhelfen zu können, raten wir Anfängern davon ab, die nachfolgend beschriebenen Konfigurationen zu ändern, bevor Sie sich sichere Windows-Kanntnisse erworben haben.


1. Der Desktop
Desktop StandardDas erste, was Sie nach dem Aufstarten Ihres Rechners sehen, ist der so genannte Desktop. Desktop ist Englisch und heißt auf Deutsch soviel wie (Schreib-)Tischplatte. Eine Platte bzw. Oberfläche also, auf der Sie Ihre noch unerledigten Arbeiten ablegen oder, je nach Arbeitsmentalität, stapeln.
Das zweite, was Sie sehen ist, dass Sie fast nichts sehen. Denn dieser Desktop ist ziemlich leer, und das sollte auch so bleiben. Wir raten Ihnen dringend davon ab, ihn zuzumüllen mit Dingen, die dort nichts zu suchen haben.
Legen Sie dort nur noch nicht bearbeitete Aufgaben ab, z.B. unbeantwortete Korrespondenz oder weiter zu verarbeitende Dokumente, bevor diese danach endgültig in den dafür eingerichteten Verzeichnissen (Ordnern) archiviert werden.

Wir raten Ihnen das nicht ohne Grund: Viele Hersteller von Programmen, die Sie später neu installieren werden oder updaten müssen, haben die Unsitte anzubieten, eine Schaltfläche für den Start ihres Programms auch auf dem Desktop abzulegen. Dann haben Sie Ihren Desktop sehr schnell so unübersichtlich, wie es auf einem Schreibtisch sinnvollerweise nicht aussehen sollte.
Desktop---Progr.-Verknuepfung Schlagen Sie solche Angebote regelmäßig aus, entfernen Sie während der Installations-Prozedur entsprechende Häkchen vor solchen Optionen (Abb. rechts) oder – je nach Ausführung – klicken Sie auf „Nein“. Schaltflächen für den Programmstart werden sowieso automatisch auch dort angelegt, wo sie hingehören: nämlich in das in der linken unteren Ecke des Desktops befindliche Startmenü Startmenü. Diese Steuerzentrale Ihres Rechner ist auch für den Start Ihrer Anwendungen zuständig.
Versehentlich auf den Desktop geratene Schaltflächen können Sie bedenkenlos löschen; dies hat keine Auswirkungen auf die Funktion des Programms.
Log-inErsetzen können Sie jedoch bei Nichtgefallen das Hintergrundbild mit dem Windowsfenster (oben) – zum Beispiel durch einen einfarbigen Hintergrund oder durch ein Foto, auch ein persönliches. Gleiches gilt für das Benutzerkonto, wo Sie das Piktogramm ändern und personalisieren können (links).
Wie’s geht, erfahren Sie in einem unserer Einführungskurse zu Windows.


Die Taskleiste
Die von Microsoft etwas unglücklich als Taskleiste (Task, engl. = Aufgabe) bezeichnete Leiste am unteren Rand des Desktops ist entweder ein- oder zweizeilig eingestellt – einzeilig zumeist bei Mobilgeräten (Laptops etc., siehe Abb. oben), um möglichst viel Bildschirmfläche für die eigentliche Arbeit zur Verfügung zu haben, bei Bürocomputern mit größeren Monitoren zumeist zweizeilig. Bei einer zweizeiligen Anzeige werden Ihnen in der rechten unteren Ecke zudem ausführlichere Angaben zu Datum und Uhrzeit angezeigt.
Wenn Sie die Höhe der Taskleiste ändern möchten, ziehen Sie mit der linken Maustaste Maus links an ihrem oberen Rand. Sollte das nicht funktionieren, müssen Sie zunächst ihre Fixierung aufheben, indem Sie mit der rechten Maustaste Maus rechts in die freie Fläche der Leiste klicken und anschließend die entsprechende Einstellung wählen.
Taskleiste - ExplorerLinks in der Taskleiste finden Sie Schaltflächen für zwei unterschiedliche Datei-Manager, mit denen Sie in Ihren Datei-Verzeichnissen navigieren können: Den Windows Explorer (links) und XnView (rechts daneben, Näheres dazu weiter unten). Beim Öffnen dieser Programme werden Sie direkt zur Partition D: mit ihren persönlichen Daten geleitet.


HDD-Partitionen2. Festplatte und Datenstruktur
Ihre Festplatte wurde neu formatiert und evtl. auch neu partitioniert. Letzteres bedeutet, dass sie zwei voneinander völlig unabhängige Teile aufweist, die der Rechner so verwaltet, als handelte es sich um zwei separate Festplatten (auch als Laufwerke bezeichnet). Aus diesem Grund finden Sie nicht nur eine Partition (C:) vor, sondern noch eine weitere Partition (D:). Wir haben für diese Partitionen die Namen „Windows“ und „Daten“ vergeben.
Unter Windows (C:) liegen das Betriebssystem sowie sämtliche Programme – sowohl die weiter unten erläuterten Anwender-Programme als auch noch weitere. Als ungeübter Anfänger sollte dieser Bereich (C:) für Sie tabu sein, im Extremfall könnte das System nicht mehr funktionieren, wenn Sie daran herumexperimentieren.
Die Partition Daten (D:) ist künftig Ihren persönlichen Daten vorbehalten, sie entspricht in etwa den persönlichen Ordnern in den Windows-Bibliotheken (früher: „Eigene Dateien“), die Windows allerdings auch unter (C:) ablegt.
Sie können also nunmehr einerseits die Software und andererseits Ihre persönlichen Dokumente, Bilder, Musik etc. völlig unabhängig voneinander verwalten. Und das ist auch gut so. Denn wenn das System unter (C:) einmal nicht mehr funktionieren sollte und Windows neu aufgespielt werden muss, gehen Ihre persönlichen Daten dennoch nicht verloren, weil sie ja davon unabhängig auf einem anderen Teil der Festplatte liegen.
Speichern Sie künftig ohne Ausnahme alle persönlichen Dateien nur noch unter (D:)!

Explorer - Bibliotheken
Das Windows Explorer-Fenster mit den Bibliotheken

Windows-Bibliotheken
Die Anzeige der Windows-Bibliotheken (Bilder, Desktop, Dokumente etc.), haben wir deshalb auf Ihrem System standardmäßig ausgeblendet, da sie ja nicht mehr benötigt werden. Wenn auch unsichtbar, sind sie dennoch weiterhin vorhanden und dürfen auch keineswegs gelöscht werden.
Sichtbar werden sie leider immer wieder dann, wenn Sie ein Windows-Update einspielen bzw. wenn Windows sich selbst automatisch aktualisiert. Sie stören damit die Übersichtlichkeit im Explorer-Fenster (Abb. rechts). Wir stellen Ihnen deshalb das Programm This PC Tweaker zur Verfügung, mit dem Sie die Bibliotheks-Verzeichnisse erneut ausblenden können (vgl. Abb. unten mit jener rechts). Näheres dazu weiter hinten bei den Programmbeschreibungen unter → System.

Explorer - Daten (D) Standard
Das Windows Explorer-Fenster mit ausgeblendeten Bibliotheken

Das Dateisystem unter D:
Mit dem Dateimanager Windows Explorer erhalten Sie Zugriff auf alle Verzeichnisse (Ordner) unter (D:) und die darin liegenden Dateien. Öffnen Sie ihn über die kleine gelbe Schaltfläche unten links in der Taskleiste, um sich ein Bild vom Dateisystem zu verschaffen. Um zu scrollen, brauchen nur die Maus über ein solches Explorer-Fenster halten ohne hineinzuklicken und das Mausrad bewegen. Dies gilt übrigens für alle Programmfenster unter Windows.
Unter Daten (D:) haben wir Ihnen bereits ein paar Verzeichnisse vorkonfiguriert, weil sich erfahrungsgemäß viele Anfänger mit einer stringenten Systematik etwas schwer tun. Die Verzeichnisstruktur sollte ungefähr so aussehen wie in der Abbildung links.
Natürlich können Sie diese Verzeichnisse nach Ihren Bedürfnissen umbenennen, neue hinzufügen oder löschen. Prüfen Sie im letzteren Fall jedoch vorab, ob sich in ihnen nicht auch Dateien befinden, die wir zuvor auslagern mussten und hier an sinnfälliger Stelle wieder zurückkopiert haben.
Das Verzeichnis „System“ verändern Sie bitte nicht, da sich hierin systemweit relevante Dateien befinden können.


Einer besonderen Beachtung wert: XnView
Taskleiste - XnViewNeben dem Windows Explorer als Dateimanager haben wir Ihnen noch einen zweiten Datei-Manager „spendiert“, von dem wir sehr überzeugt sind: XnView. Er kann sehr viel mehr als der Windows Explorer, eignet sich hervorragend zur Bilderverwaltung und für den Hausgebrauch auch zur Bildbearbeitung. Man kann mit ihm sogar scannen, Dateien in einem Rutsch konvertieren (Größe, Farbe/Schwarzweiß, Dateiformat etc.) und umbenennen, mithilfe von Lesezeichen sofort ein anderes Verzeichnis – auch im Netzwerk – ansteuern und vieles andere mehr.
Seine Funktionen sind so umfangreich, dass wir hier nicht näher darauf eingehen können. Probieren Sie ihn einfach mal aus, wenn Sie schon etwas erfahrener im Umgang mit Windows sind. Sie starten ihn ebenfalls links unten in der Task­leiste neben dem Explorer-Symbol. Und wenn Sie Gefallen daran finden sollten, weisen wir Sie bei Bedarf gern ausführlicher in dieses Programm ein.


3. Sicherheit und Datenschutz
Für die Neukonfiguration eines PC-Systems bieten wir unterschiedliche Sicherheits-Level an – von niedrig (ohne individuelle Eingriffe in das System) bis hoch (weitestgehende Unterbindung des automatischen Versands persönlicher Daten an Dritte). Sofern wir keine Vorgaben von Ihnen erhalten haben, verwenden wir bei einer Neueinrichtung die mittlere Sicherheitsstufe. Einzelheiten zu den verschiedenen Sicherheitsstufen erfahren Sie in unserer →Einführung in die  PC Schule Göttingen im Abschnitt Ihr Gerät konfigurieren wir nach Ihren Wünschen.
Je nach Sicherheitsstufe ändert sich auch das Aussehen des Start Startmenüs. Klicken Sie kurz darauf und vergleichen Sie mit den Abbildungen:

Sicherheits-Level 01 Sicherheits-Level 02
 
 
 
 
Alles so schön bunt hier (links): das Original-Startmenü von Windows, wie es Microsoft gefällt und bei dem alles erlaubt ist. Programme (= Apps) erfahren, wo Sie sich gerade befinden, welche Programme Sie verwenden und auf welchen Seiten Sie navigieren – und schon bald flattern Ihnen irgendwelche Angebote ins Haus bzw. in Ihr Postfach, um Sie für irgendetwas zu motivieren, was zumeist kostenpflichtig oder jedenfalls doch attraktiv genug für denjenigen ist, der Ihre Daten sammelt (Level 1).
Rechts: Sicherheits-Level 2. Nur noch wenige personalisierte Daten werden ohne Wissen des Anwenders ausgesendet, z.B. lokalisierbare Daten zum Empfang lokalspezifischer Nachrichten, Wetterprognosen oder zur Kartennavigation. Die Windows-Cloud OneDriive wurde deinstalliert, ein Microsoft-Onlinekonto nicht eingerichtet.
In der höchsten Sicherheitsstufe Level 3 ist auch die in Level 2 noch zugelassene Datenübermittlung unterbunden. In einem solchen Startmenü fehlen die hier rot umrandeten Apps, die darunter liegenden rücken dafür nach oben an ihre Stelle. Die Windows-Cloud OneDriive wurde aus dem System entfernt, ein Microsoft-Onlinekonto nicht eingerichtet.

Die in der Abb.-Legende beschriebenen Sicherheitsstufen können Sie natürlich jederzeit ändern oder von uns ändern lassen. Wie Sie vielleicht wissen, kann die Größe der Kacheln im Startmenü ebenfalls geändert werden, was insbesondere dann angebracht ist, wenn Sie dort viele Programme versammeln. Weil jedoch bei einer Verkleinerung nur noch Symbole sichtbar sind und keine Beschriftungen, haben wir die Einstellung soweit als möglich bei großen Symbolen belassen, um den Einstieg nicht unnötig zu erschweren. Bei unbeschrifteten Kacheln müssen Sie nur die Maus darüber halten um zu erfahren, was sich dahinter verbirgt.
Mehr zu individuellen Anpassungen erfahren Sie in unseren Einführungskursen zu Windows.

AchtungUnabhängig von den oben beschriebenen Sicherheitsstufen wurde grundsätzlich auf die Einrichtung eines Microsoft-Online-Kontos verzichtet – auch im niedrigsten Sicherheits-Level 1. Mit einem solchen Online-Konto können Sie mithilfe einer sogenannten Cloud Ihre Daten im Internet speichern und von dort wieder rücksichern auf den eigenen PC bzw. mit anderen Geräten wie z.B. Smartphones synchronisieren. Sie vertrauen damit allerdings Ihre Daten fremden und zumeist neugierigen Diensten – häufig mit Sitz im Ausland – an und sollten sich über die damit verbundenen Sicherheitsrisiken im Klaren sein.
Für die Synchronisation zwischen mehreren Rechnern oder externen Laufwerken installieren wir bei der Neueinrichtung eines PCs immer auch eine Software, mit der Sie einen Datenabgleich zwischen mehreren Geräten ohne den Umweg über das Internet vornehmen können.


Schutz vor Schadsoftware
Möglicherweise hatten Sie vor der Neukonfiguration ein Anti-Virenprogramm installiert, dass Sie nun nicht mehr vorfinden werden, auch falls es sich um eine kostenlose Software gehandelt haben sollte. Sie benötigen es nicht mehr, Windows bringt nämlich ein solches Sicherheitsprogramm bereits von Haus aus mit: Defender. Es bietet einen völlig ausreichenden Schutz, nervt nicht mit regelmäßigen Meldungen oder gar Werbung und wird mittlerweile in recht kurzen Intervallen mit neuen Signaturen versorgt. Wir haben bislang keine schlechten Erfahrungen damit sammeln können – trotz täglichen Aufenthalts im Internet.
Wenn Sie jedoch bei Ihrem alten Anti-Virenprogramm bleiben möchten, müssen Sie Defender zuvor deaktivieren, bevor Sie das alte erneut installieren; zwei parallel arbeitende Schutz-Programme führen zu Konflikten.


Updates
InfobereichEbenso sicherheitsrelevant wie ein Virenschutz sind regelmäßige Updates. Viele Programme weisen Sie automatisch darauf hin, dass sie auf den neuesten Stand gebracht werden wollen, bei einigen anderen müssen Sie die Suche manuell anstoßen. Updates beinhalten nicht nur kleinere Programmverbesserungen – umfangreiche bzw. neue Programmversionen heißen Upgrade –, sondern es werden damit vor allem auch Sicherheitslücken geschlossen. Insbesondere wenn Sie längere Zeit nicht mit einem Programm gearbeitet haben, sollten Sie gezielt nach Updates suchen (zumeist über den Menü-Eintrag „Hilfe“ im geöffneten Programm) oder direkt die Website des Herstellers besuchen.
Behalten Sie immer den Info-Bereich rechts unten in der Task-Leiste im Blick, in der mitunter neue Symbole erscheinen oder auch Text-Meldungen. Sie weisen vielfach auf anstehende Aktualisierungen hin. Klicken Sie auf diese Symbole/Textmeldungen und folgen Sie den Hinweisen. Dies gilt ebenso für das Windows-Benachrichtigungssymbol dort Benachr.-Symbol leer. Ist es hell gefüllt Benachr.-Symbol voll, liegen Hinweise vor, die ebenfalls die Systempflege betreffen können.

Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden
Für einen Teil der nachfolgend benannten Programme, die wir auf Kundenrechnern installieren, bieten wir als Service einen Benachrichtigungsdienst per E-Mail an, sobald wir von Updates Kenntnis erhalten. Wenn Sie anschließend die in der E-Mail angegebene Website der PC Schule Göttingen aufrufen, werden Sie anhand einer bebilderten Anleitung durch den jeweiligen Installationsprozess geleitet. Dieser Service ist kostenlos und umfasst auch Erinnerungen für eine monatliche Wartung Ihres Systems, wie sie weiter unten in den Programmbeschreibungen unter System erläutert wird.
Senden Sie uns eine E-Mail, wenn Sie diesen Service nutzen möchten.


4. Installierte und nicht wieder installierte Programme
Programme, die nicht oder nicht wieder installiert wurden
Wir haben Ihren Rechner soweit als möglich „entschlackt“, was seiner Leistungsfähigkeit sicherlich nicht im Wege steht. Entfernt haben wir deshalb jene von Windows mitgelieferten Programme (nunmehr als Apps bezeichnet), für die es modernere oder sicherere Alternativen anderer Hersteller gibt (z.B. Browser), die nur in sehr speziellen Fällen genutzt werden (z.B. Internet-Telefonie, Finanz-Apps), aber auch Spieleprogramme und solche, die nur einige Tage testweise nutzbar sind und danach kostenpflichtig werden. Dazu zählen:

  • Microsoft Internet-Browser (IE). Dieser Browser ist sicherheitsanfällig und wird inzwischen von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Stattdessen ist Bestandteil von Windows 10 ein neuer Browser namens edge, der zwar technisch auf der Höhe der Zeit ist, jedoch die Privatsphäre nur wenig schützt, vielmehr gern Daten einsammelt, die Dienste von frei wählbaren Drittanbietern (z.B. Suchmaschinen) erheblich erschwert und zudem kaum individuell konfigurierbar ist.
  • Adobe Acrobat Reader. Dieses weltweit verbreitete Standardprogramm für die PDF-Anzeige müssen Sie evtl. nachinstallieren, weil Sie es doch benötigen. Wir haben zunächst darauf verzichtet, denn der zuvor erwähnte neue Browser edge kann auch PDF-Dateien anzeigen, sodass Sie den Reader dafür nicht unbedingt benötigen. Sie können aber auch edge de- und stattdessen Acrobat Reader nachinstallieren, denn für das Surfen im Internet brauchen Sie / empfehlen wir edge halt nicht und haben alternativ Firefox installiert (s.u.).

Weitere, nicht wieder installierte Programme ersehen Sie ggf. aus der Textdatei auf Ihrem Desktop, die Sie auch auf diese Seite verwiesen hat.


Startmenü nummeriertIm Startmenü befindliche Programme
Die nachfolgenden Gruppen-Bezeichnungen finden sch auch im Startmenü.
Ausführliche Informationen über Fähigkeiten und Funktionsweise dieser Programme erhalten Sie in unseren Schulungskursen.

Büroanwendungen

  • Libre Office [1]. Eine kostenlose und mächtige Alternative zur Microsoft Office-Suite, die u.a. auch doc/docx-Formate lesen und schreiben kann, mit Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm ähnlich Power Point und die – nahezu konkurrenzlos in der Open Source-Welt – über eine Datenbank verfügt.
  • Editor [2]. Ein in Windows eingebauter Texteditor ohne jeglichen Schnickschnack, der eigentlich für andere Zwecke gedacht ist, mit dem man aber z.B. schnell einen kurzen Hinweis zur Erinnerung notieren kann, ohne dafür extra ein großes Programm starten zu müssen – wie die Textdatei auf Ihrem Desktop.
  • Zeichentabelle [3]. Zum Einfügen von (Sonder-)Zeichen, auch Symbolen, in Dokumente.
  • Fax und Scan-Programm [4]. Mit ihm können Sie, sofern Sie über einen Scanner verfügen, ein Dokument scannen und sogleich als Fax versenden. Sie können auch direkt aus einem geöffneten Dokument heraus dieses als Fax weiterleiten. Um das Programm nutzen zu können, sind weitere Voreinstellungen erforderlich.
  • Taschenrechner [5]. Verschiedene Einstellungen sind möglich (z.B. für wissenschaftliche Rechenoperationen) sowie Umrechnungen z.B. von Gewichten und Maßen. Die Ergebnisse lassen sich kopieren und in andere Anwendungen einfügen.
  • Alarm & Uhr [6]. Nutzbar beispielsweise als Wecker, als Zeitmesser u.a.m.


Bildbearbeitung / Grafik

  • GIMP [7]. Eine mitunter etwas umständlich zu bedienende, dafür aber vollwertige kostenlose Bildbearbeitungs-Software.
  • Snipping Tool [8]. Mit diesem Werkzeug können Sie den ganzen Bildschirm oder auch nur Teile davon „fotografieren“ und dieses Abbild in andere Anwendungen einfügen oder direkt in eine Datei speichern. Das kann z.B. dann nützlich sein, wenn Sie uns ein Problem schildern wollen, dass sich allein verbal nur schwer erläutern lässt. Auch der Datei-Manager XnView hält u.a. eine solche Funktion bereit.


Internet

  • Firefox [9]. Einer der am meist verbreitetsten, nicht kommerziellen Browser, der Sie weitestgehend mit aufdringlichen Angeboten in Ruhe lässt und recht hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt. Firefox muss häufig mit neuen Updates versorgt werden. Um die Sicherheit nicht zu unterlaufen, haben wir in der Regel als Standard-Suchmaschine nicht Google, sondern Qwant in Firefox eingestellt (Google können Sie dennoch alternativ nutzen). Qwant lässt Sie weitgehend anonym im Internet unterwegs sein, ohne persönliche Daten zu sammeln oder gar zu versenden. Wenn Sie es noch eine Stufe sicherer haben wollen, wählen Sie als Suchmaschine DuckDuckGo aus, die jedoch nicht so umfangreiche Suchergebnisse liefert wie die vorgenannten Suchmaschinen.
    Auch Firefox verändert nach Updates gern die persönlichen Voreinstellungen. Wenn Sie also nach einem solchen Update Ihre von uns empfohlene Suchmaschine Qwant nicht mehr auf der Startseite vorfinden, rufen Sie uns einfach an. Es sind nur wenige Mausklicks erforderlich, um den alten Zustand wieder herzustellen.
  • Free YouTube Converter [10]. Mit diesem Programm können Sie auf der YouTube-Website Musik aus Video-Clips extrahieren und auf Ihrem Rechner speichern. Beachten Sie bitte, dass Sie sich dabei evtl. auf urheberrechtlich schwankendem Boden befinden. Meldungen zu Updates sollten Sie bei diesem Programm ignorieren, weil neuere Versionen eher eine Verschlechterung mit sich bringen.
    Als Aufnahme-Verzeichnis voreingestellt ist das Unterverzeichnis Musik\Aufnahmen (früher: Musik\Downloads). Sie können dies ändern.
  • edge [11]. Den neuen Browser von Microsoft starten Sie an dieser Stelle.
  • Thunderbird [12]. Vom selben Hersteller wie Firefox und mit denselben, dort beschriebenen Eigenschaften. Mit Thunderbird erledigen Sie ihre E-Mail-Korrespondenz deutlich komfortabler als über einen Webseiten-Aufruf und müssen zudem nicht ständig online sein.


Audio / Video

  • Audacity [13]. Eine freie Software zur Aufnahme und Bearbeitung digitaler Audiodateien. Mit ihr können Sie Musik und Sprache (per Mikrofon) aufnehmen und bereits vorhandene Dateien nachträglich umfangreich bearbeiten (schneiden, mischen, konvertieren, um die Dateigröße zu verringern etc.).
  • VLC Media Player [14]. Mehr als eine Alternative zum Windows Media Player. Sie können mit ihm nahezu jedes digitale audiovisuelle Medium wiedergeben und nicht nur das: Sie können auch Internet-Radio hören und Sendungen mitschneiden.
    Eine kleine Auswahl von Sendern haben wir bereits für Sie voreingestellt. Öffnen Sie zum Radiohören den Player und wählen Sie aus der Auswahl links „Medienbibliothek". Klicken Sie auf den Pfeil vor der nun sichtbaren xspf-Datei, um die Senderliste zu öffnen. Doppelklicken Sie auf einen der Sender, um dessen Programm anzuhören (manchmal „hakt“ es, dann müssen Sie den Player ggf. noch einmal neu starten und vorgehen wir zuvor).
    Als Aufnahme-Verzeichnis voreingestellt ist Musik\Aufnahmen (früher: Musik\Downloads).


Sonstiges (rechte Spalte)
Windows-Apps – soweit vorhanden – werden hier nicht behandelt.

  • CDBurnerXP [15]. Mithilfe dieses Programms können Sie Daten auf CDs und DVDs auslagern oder Duplikate erstellen, sofern Sie über ein geeignetes Laufwerk verfügen.
  • Lupas Rename [16]. Ein sehr praktisches Programm insbesondere für jene, die dutzendfach Fotos schießen und diese unbearbeitet auf ihrem Rechner ablegen. Statt einer unzähligen Menge nichtssagender Dateinamen wie DCS 00237, DCS 00238, DCS 00239 … DCS 00314 können Sie all diese Dateien „in einem Rutsch“ aussagekräftig umbenennen in beispielsweise Urlaub Herbst 2018 - 237, Urlaub Herbst 2018 - 238, Urlaub Herbst 2018 - 239 … usw. und/oder auch eine neue Nummerierung vergeben.
    Auch mit dem Datei-Manager XnView können Sie – allerdings mit weniger umfangreichen Möglichkeiten – Umbenennungen vornehmen.
  • Capivara [17]. Ein Programm zum Datenabgleich und zur Datensicherung. Wenn Sie regelmäßig Ihre Daten auslagern und z.B. auf einer externen Festplatte sichern (was Sie tun sollten) oder den gleichen Datenbestand auf verschiedenen Rechnern vorhalten wollen, dann leistet Capivara gute Dienste. Es vergleicht die unterschiedlichen Speichermedien und gleicht sie ab – kopiert also neuere oder noch nicht vorhandene Dateien auf das zweite Medium und löscht je nach Einstellung dort jene, die auf dem ersten Medium nicht (mehr) vorhanden sind. So müssen Sie nicht den gesamten Datenbestand kopieren, es werden vielmehr nur die veränderten bzw. fehlenden Dateien berücksichtigt.
  • Geräte und Drucker [18]. Ein Schnellzugriff auf die installierten Geräte, um z.B. die Druckeinstellungen oder den Standarddrucker neu zu definieren.


System
Diese Programme dienen der Pflege und Wartung.
Die Nrn. 19–21 sollten einmal im Monat ausgeführt und müssen dazu manuell gestartet werden. Sie dienen dazu, die Performance des Rechners zu erhalten.

  • CCleaner [19]. Ein Programm, das ständig im Hintergrund läuft und das System zum Beispiel von „Dateileichen“ reinigt – etwa von verwaisten Dateien, die funktionslos geworden sind, weil die Programme dazu nicht mehr existieren. Es meldet sich bei Erfordernis automatisch unten rechts im Infobereich der Taskleiste, wobei Sie diese Meldung dann per Mausklick bestätigen müssen. Einmal im Monat sollte es zudem zusätzlich manuell gestartet und mit erweiterten Funktionen ausgeführt werden.
  • Datenträgerbereinigung [20]. Ein Windows-Programm, das ähnlich wie CCleaner funktioniert und diesen ergänzt.
  • Laufwerke defragmentieren [21]. Ebenfalls ein Windows-Programm, welches die Daten auf der Festplatte neu anordnet.
  • Dateiversionsverlauf. Diese neu hinzugekommene Schaltfläche ist in der o.a. Abbildung noch nicht dargestellt. Über Sie leiten Sie auf relativ kurzem Weg eine umfangreiche System-Sicherung ein.
  • ThisPCTweaker [22]. Ein Programm, das für mehr Übersichtlichkeit im Dateimanager Explorer sorgt, indem es die persönlichen Bibliotheken (früher: „Eigenen Dateien“) ausblendet (vgl. dazu die Ausführungen oben unter →2. Die Festplatte. Starten Sie This PC Tweaker über das Startmenü, um damit die Bibliotheken wieder auszublenden. Einzelheiten finden Sie in unseren →Allgemeinen Hinweisen zu Updates.
    Blenden Sie diese Bibliotheken nach einem Windows-Update immer wieder aus, um ein versehentliches Verschieben oder Kopieren von Dateien dorthin auszuschließen. Sie könnten Ihnen verloren gehen, da sie zudem nach einiger Zeit automatisch gelöscht werden.
  • TeamViewer [23]. Dieses Programm benötigen Sie nur bei Hilfestellung, wenn wir also zu Ihnen bzw. Ihrem Rechner eine Verbindung herstellen sollen, um Probleme aus der Ferne zu beheben.


Weitere Programme (nicht im Startmenü)

  • 7-Zip. Ein Programm zum Komprimieren und Dekomprimieren gezippter Dateien. Damit können Sie mehrere Dateien platzsparend in eine Container-Datei packen oder eine solche Container-Datei umgekehrt auspacken. Klicken Sie dazu auf die Datei(en) mit der rechten Maustaste.
  • Adobe Flash Player. Wird (noch) benötigt zur Video-Anzeige vor allem im Internet, ist aber veraltet und nicht besonders sicher.
  • Java. Ein Programm im Hintergrund, auf das viele Anwendungen zugreifen.
    Beim Flash Player und bei Java ist es besonders wichtig, diese Programme stets auf dem aktuellsten Stand zu halten.


5. Was Ihnen noch zu tun bleibt
Mithilfe der ihnen zumeist beiliegenden CDs und Anleitungen müssen Sie noch ihre Perpherie-Geräte anschließen (Drucker, Scanner etc.).
Wenn Sie eine feste IP-Adresse für Ihren Internetzugang eingerichtet haben, müssen Sie diese erneut eingeben. Ähnliches gilt auch für Ihren E-Mail-Account, sofern wir diese Daten nicht von Ihnen erhalten haben. Falls Sie zu Hause in einem Heimnetzwerk arbeiten, müssen auch hier ggf. neue Parameter eingestellt werden und Sie Ihre Verzeichnisse für die anderen Teilnehmer im Netz freigeben.

Im Interesse der Datensicherheit empfehlen wir Ihnen zudem, Ihre persönlichen Daten regelmäßig auszulagern, zum Beispiel auf ein externes Laufwerk. Sinnvolle Werkzeuge dafür stellen wir Ihnen mit dieser Neukonfiguration zur Verfügung. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen unsere Schulungskurse, die Sie für spezielle Problemfälle auch als Einzelstunden buchen können. Das geht sogar aus der Ferne, wenn Sie uns den Zugang zu Ihrem Computer gestatten.

Bleibt uns noch, Ihnen viel Spaß bei Ihren „Gehversuchen“ zu wünschen. Der Frust kommt schon von ganz allein.
Und: Empfehlen Sie uns weiter, wenn Sie zufrieden sind.

 

Ausführliche Informationen über Fähigkeiten und Funktionsweise von Windows erhalten Sie in unseren Schulungskursen.

Haben wir uns klar genug ausgedrückt? Wenn nicht oder wenn Sie (Druck-)Fehler oder fehlerhafte Verlinkungen entdeckt haben, lassen Sie es uns bitte wissen.

           
     
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