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Windows 10 – Update und Installation

PC Schule Göttingen

 
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* Diese Programme erinnern nicht automatisch, wenn neuere Versionen vorliegen. Sie sollten deshalb in regelmäßigen Abständen die Website des Herstellers besuchen.
Von uns installierte Programme, die hier nicht aufgeführt sind, erfordern (bislang) keine Aktualisierungen.

Legende

Maus links / Maus rechtsMaus li/reMausradMausradOKSchaltflächeGrauZusatzinfo
(Maus darüber halten)→LinkSprungmarke

Soweit nicht anders erwähnt, ist immer die linke Maustaste gemeint.
Ziehen und Verschieben bedeuten, ein markiertes Element mit gedrückter linker Maustaste an eine andere Position zu verschieben (Maustaste dort wieder loslassen).

 

Allgemeine Hinweise zu Updates
Bevor Sie mit dem Update eines der links aufgeführten Programme beginnen, sollten Ihnen die nachfolgenden Ausführungen vertraut sein.


Prüfen Sie zunächst auf Windows Updates
Auch wenn Windows sich automatisch aktualisiert, sollten Sie vor dem Update eines anderen Programms die Gelegenheit nutzen und nachschauen, ob nicht Updates für das Betriebssystem anstehen und zunächst diesen den Vorzug geben.

Wählen Sie im Startmenü Icon Start Einstellungen Icon Einstellungen und sodann Update und Sicherheit. Lassen Sie in dem sich öffnenden Fenster Nach Updates suchen.

WIN Update-Suche

Über die Schaltfläche Erweiterte Optionen (Pfeil) können Sie sich sowohl den bisherigen Update-Verlauf anzeigen lassen wie auch Informationen darüber, ob und welche Updates ggf. noch anstehen.

Blenden Sie nach Windows-Updates die Bibliotheken im Explorer aus
Mit jedem größeren Windows-Update oder -Upgrade werden im Windows Explorer unter Dieser PC erneut die von uns versteckten Bibliotheken (= persönlichen Ordner) sichtbar. Wenn Ihr Rechner jedoch über zwei oder gar mehr Laufwerke oder Partitionen verfügt (D:\ und evtl. weitere), sollten Sie in den Bibliotheken keinesfalls Dateien speichern, wie in unseren Hinweisen zur →Neukonfiguration des PCs ausführlich erläutert. Blenden Sie die Bibliotheken mithilfe des Programms This PC Tweaker wieder aus:
Öffnen Sie das Startmenü Icon Start und starten Sie This PC Tweaker (in der Programmgruppe System); Sie müssen dabei eine Sicherheitsabfrage bestätigen. Im linken Teil des sich öffnenden Programmfensters sehen Sie die Bibliotheken aufgelistet. Markieren Sie diese:

Klicken Sie anschließend auf Remove Selected (= Ausgewählte entfernen), wodurch ihre Anzeige unterdrückt wird (sie lassen sich über Restore Defaults wieder hervorholen).

Prüfen Sie nach jedem Windows Update im Explorer, ob die Bibliotheken unter Dieser PC wieder vorhanden sind und entfernen Sie sie regelmäßig auf die oben beschriebene Weise.

Vergewissern Sie sich über den Systemtyp Ihres Rechners
Manche Hersteller bieten unterschiedliche, auf das jeweilige System zugeschnittene Updates an, sodass Sie auch das für Ihren Rechner passende auswählen müssen. Ältere Rechner laufen noch unter einem 32 Bit-System, neuere verfügen über ein 64 Bit-System. Mit welchem Ihr Rechner arbeitet, erfahren Sie wie folgt: Klicken Sie mit Maus rechts Maus rechts auf Start Icon Start und wählen Sie System. Dort finden Sie einen Eintrag zum Systemtyp.

 

Benutzerkontensteuerung

Programm-Updates

Die Windows Sicherheitsabfrage
Wenn Sie Updates installieren, wird dadurch Programm-Code in den Tiefen Ihres Dateisystems verändert. Windows kann nicht wissen, ob diese bedeutenden Veränderungen am Programm-Code gewollt sind oder es sich nicht doch evtl. um eine unberechtigte Manipulation handelt. Deshalb gibt Windows grundsätzlich immer einen Warnhinweis aus und fragt noch einmal vor jeder Installation ausdrücklich nach, weshalb jedes Update und jede Neuinstallation eine Meldung wie die nebenstehende erzeugt, sobald Sie auf die Installations-Datei doppelt geklickt haben, um das Programm zu starten.
Bestätigen Sie mit Ja, sonst geht’s nicht weiter.

 

Achten Sie auf Meldungen im Info-Bereich der Taskleiste
Solche Meldungen erkennen Sie an dort neu auftauchenden Symbolen oder Text-Hinweisen. Auch die Windows-Benachrichtungen (Symbol: Win Benachrichtigung) können Hinweise zu Updates enthalten, wenn Benachrichtigungen vorliegen (Symbol: Win-Benachrichtigung).

Windows Benachrichtigung
Meldungen im Info-Bereich der Taskleiste. Obere Reihe v.l.n.r.: Update für Java vorhanden, Neue E-Mail im Posteingang, Defender sucht nach Schadsoftware. Mitte rechts: Es liegen Windows-Benachrichtigungen vor. Ganz oben: Textmeldung zum Update von Firefox.

Klicken Sie auf die Benachrichtigungssymbole / Texthinweise und folgen Sie den Anweisungen.
Ausführliche Hinweise zum Update einzelner Programme erhalten Sie über die Navigationsleiste links auf dieser Seite.

 

Führen Sie Updates immer benutzerspezifisch durch
Nahezu alle Installationsroutinen bieten eine automatisierte Vorgehensweise an. Dann brauchen Sie sich um nichts zu kümmern – auch nicht darum, dass Ihnen bei kostenfreier Software mitunter alle mögliche und unmögliche Zusatzsoftware „untergejubelt“ wird, die Sie gar nicht haben wollen und die Sie bestenfalls nur nervt, schlimmstenfalls sogar behindert. Denn viele Freeware-Anbieter verdienen mit solchen Zusatzangeboten ihr Geld. Das ist der Preis dafür, dass Sie nichts bezahlen müssen. Aber Sie können natürlich den enthusiastischen IT-Bastlern, die sich dafür die Nächte um die Ohren schlagen, etwas spenden, wenn Sie mit dem Programm zufrieden sind. Dazu gibt es in der Menüleiste der jeweiligen Programme zumeist einen entsprechenden Eintrag – oder auch direkt auf der Website des Herstellers.

Die Auswahl zur benutzerspezifischen Vorgehensweise wird gleich am Anfang einer Installation angeboten, Sie fällt jedoch von Programm zu Programm recht unterschiedlich aus, sodass Sie schon aufmerksam den Installationsprozess verfolgen müssen, bevor Sie auf „OK“ oder „Weiter“ oder Ähnliches klicken. Zwei Beispiele sind nachfolgend abgebildet.

Benutzerspez. Update
Ein paar rudimentäre Englisch-Kenntnisse sind in der Computerwelt durchaus von Vorteil

Nur wenn Sie diese Vorgehensweise wählen, können Sie bei entsprechender Aufmerksamkeit verhindern, dass unerwünschte Software auf Ihren Computer gelangt. Dabei sind die Hersteller durchaus erfinderisch, Ihrer Aufmerksamkeit ein Schnippchen zu schlagen. Beispiele:

Update - ZusatzsoftwareAkzeptables Werbeangebot (links) mit eindeutiger, fett hervorgehobener Aussage und Optionsschaltfläche. Noch akzeptable Werbung (Mitte): Optionsschaltfläche, die allerdings in der Textmenge leicht übersehen werden kann. Inakzeptables Angebot ohne Optionsschaltfläche (rechts). Lediglich eine nicht vom übrigen Text zu unterscheidende Textzeile weist darauf hin, dass man dieses Angebot auch abwählen kann. Dies ist zudem ein Verstoß gegen das Telemediengesetz, doch lassen sich ausländische Anbieter kaum zur Rechenschaft ziehen.

Update - ZusatzsoftwareNicht alles, was vom Hersteller empfohlen wird, ist auch empfehlenswert für eine Installation (links). Was wie nach zusätzlichen (erweiterte, rechts) Funktionen klingt, entpuppt sich sich erst nach einem Klick darauf als die erweiterte Funktion, Software-Müll auch abwählen zu können.

Beachten Sie: Optionsschaltflächen zur Abwahl unerwünschter Zusatzsoftware sind oft auf „akzeptieren“ voreingestellt, sodass Sie die Angebote ausdrücklich abwählen müssen.

 

Browser-spezifische Besonderheiten beim Herunterladen von Updates/Programmen

Firefox
In Firefox ist auf den von uns eingerichteten Rechnern eine Sicherheitsabfrage aktiviert, die Sie davor warnt, wenn Sie auf Seiten umgeleitet werden sollen, die Sie eigentlich gar nicht angewählt haben. Viele Seiten leiten nämlich automatisch weiter, beispielsweise eine Verlags-Webseite auf die Seite seines externen Vertriebsdienstleisters für die Abonnement-Verwaltung. Und wenn Sie Pech haben, eine Kontaktbörse auf ein virenverseuchtes Schmuddelangebot.
Auch Programmanbieter haben ihre Download-Angebote vielfach ausgelagert, weil wegen der zig-tausendfachen Anfragen die Firmenwebsite wegen Überlastung nicht mehr funktionsfähig wäre.
Vor einer solchen – im vorgenannten Fall sinnvollen – Umleitung warnt Sie Firefox jedoch sicherheitshalber, sodass Sie diese Umleitung ausdrücklich bestätigen müssen, um zum Download-Angebot zu gelangen.
Achten Sie deshalb auf eine entsprechende Meldung in der Kopfleiste und Erlauben Sie dies oben rechts im Programm-Fenster von Firefox.

Firefox - Webseite umleiten


edge und Internet Explorer
Die beiden Windows-Browser machen Ihnen die Arbeit ein klein wenig leichter. In beiden müssen Sie nach dem Download (zunächst) nicht einmal das Download-Verzeichnis aufsuchen, um die Installation manuell zu starten. edge bietet Ihnen nach dem Download in seiner Fußleiste mehrere Optionen an, darunter auch eine, mit der Sie die Installation sogleich Ausführen können:

Update mit edge

Eine ähnliche Schaltfläche bietet Ihnen auch der Internet Browser an, noch bevor Sie den Download starten:

Update mit Internet Explorer

Nach der Installation schauen Sie bitte in Ihrem Downloadverzeichnis nach und löschen Sie die heruntergeladenen Dateien, sofern Sie diese nicht (an anderer Stelle unter Daten (D:) dauerhaft speichern wollen.
Löschen können Sie diese zum Teil sehr großen Dateien gleich mit Umschalt+Entf[1], sodass sie auch nicht mehr im Papierkorb abgelegt werden, denn nach der Installation werden sie nicht mehr benötigt.

Wenn Sie die vorstehenden Hinweise beherzigen, können Sie beim Installieren und Updaten einzelner, in der linken Navigationsleiste aufgelisteter Programme nicht mehr viel falsch machen. Mit einem Klick auf den jeweiligen Programmnamen erhalten Sie ausführliche Hinweise, wie Sie im Einzelnen vorgehen müssen.

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[1] Entfernen; auf manchen Rechnern auch
DEL für „Delete“ = löschen.

 

Ausführliche Informationen über Fähigkeiten und Funktionsweise der hier behandelten Programme erhalten Sie in unseren Schulungskursen.

Haben wir uns klar genug ausgedrückt? Wenn nicht oder wenn Sie (Druck-)Fehler oder fehlerhafte Verlinkungen entdeckt haben, lassen Sie es uns bitte wissen.

         
       
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